| 01:00 | Aus dem Haus gegangen. Mit der Strassenbahn zum Hauptbahnhof. |
| 01:40 | Nachtzug Karlsruhe -> Frankfurt Flughafen |
| 03:40 | Ankunft in Frankfurt. Rumirren. Den LTU-Schalter suchen. |
| 04:00 | Gefunden (in Terminal 2). Einchecken. Stirnrunzeln bei meinem Handgepäck (hab dann was von 2l Cola erzählt die ich vorher noch leertrinke was dann die Frau hinterm Schalter beruhigt hat) (Es waren 0.25l Kakao). |
| 05:00 | Mit dem Airport-Bus nach Düsseldorf. Um es deutlich zu sagen: LTU hegt und pflegt die Raucher. Qualmen darf man im Bus vorne, Nichtraucher sind hinten. Die Grenze dazwischen ist imaginär. Also: Nicht empfehlenswert. Aber: Das Gepäck konnte man in Frankfurt schon einchecken und brauchte sich dann um nichts mehr zu kümmern. |
| 08:00 | Ankunft in Düsseldorf. Direkt zum Gate. Ich halte ausschau nach meinen Mitreisenden (zum gegenseitigen Erkennen bekam jeder ein T-Shirt in Knallrot. Leider hatte es ausser mir keiner an). |
| 09:00 | Start. Bemerkung zu LTU: Auch hier hat's viele Rauerplätze, die durch nichts von den Nichtrauchern getrennt sind wenn man in der hinteren Kabine sitzt. Dafür ein deutliches MINUS. |
| Flug | Gibt's eigentlich nichts besonderes zu zu sagen, ausser dass er lange 11 Stunden dauerte. Es gab zwei Filme (Nix zu verlieren, Die Hochzeit meines besten Freundes) und zweimal was zu essen. |
| 14:00 | Ankunft in Cancun (die Uhr wurde um 6h zurückgestellt). Wo ist das Gepäck? Tja, das ganze Ausladen mußte ein Mexikaner ganz alleine bwerkstelligen, dauerte deswegen etwas länger (mein Gepäck war natürlich im letzten Container), |
Abends dann treffen um die Tour kurz vorzustellen und zum kennenlernen. Ich schreibe hier nur die Vornamen, wer dabei war weiss es, den Rest geht es nix an. Dabei waren: Ralf (Tourguide), Stefanie, Tino, Karsten, Steffen, Matthias, Martina, Sandra, Ute, Jutta, Norbert, Jörg und ich (Wolfgang).
Danach waren alle etwas geschafft, deswegen gingen wir früh schlafen.
Wir verliessen die Stadt in nördlicher Richtung. Die Isla Mujeres (so genannt weil früher die Maja-Frauen dorthin pilgerten um Fruchtbarkeit zu erlangen) liegt vor der Küste Yucatans. Man gelangt zur Insel per Fähre, die Überfahrt dauert ca. 1 Stunde. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt (kurz, weil die Stadt ziemlich klein ist), gelangten wir zu unserer Unterkunft. Ja, die Unterkunft. Eigentlich wollten wir ja campen, aber der Campingplatz hatte ungefähr die Größe eines (kleineren) Vorgartens, sodaß wir nur zwei Zelte aufbauen konnten, der Rest mußte sich mit einer Unterkunft im Schlafsaal begnügen.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand, da leider das Meer zu
unruhig war um z.B. noch schnorcheln zu gehen. Abendessen mexikanisch,
ich hatte einen sehr leckeren Fischspiess.
Nach ausgiebigem Baden ging es weiter nach Westen. Der Ort an dem wir am späten Nachmittag unsere Zelte aufschlugen war so klein und unbedeutend daß ich mir seinen Namen nicht notiert habe. Wir kampierten im Garten des Hotels "Pyramide Inn", Ralf hatte ein Hotelzimmer (was sehr von Vorteil war, da das Zimmer eine Dusche hatte die wir alle benutzen konnten). Nach der Ankunft und sobald die Zelte standen gings an den Pool(in der Zwischenzeit mussten wir feststellen daß wir unsere Rucksäcke im Revier einer Katze abgelegt hatten und daß Katzen ihr Revier auch markieren (ein Rucksack musste dran glauben :-))
Abends kochten wir zum ersten mal: Jutte und Ute machten phantastisch
leckere Pfannkuchen.
So eindrucksvoll die Ruinen auch sind: Drei Stunden reichen zum Besichtigen! Ralf holte uns ab, wir fuhren zum Hotel zurück (Pool!), bauten unsere Zelte ab (Pool!) beluden den Van (Pool!) und machten uns auf den Weg nach Westen.
Gegen Abend kamen wir in Merida an und bezogen unser Hotel
(mit Pool auf dem Dach). Anschliessend gings zum Einkaufen eines der Haupterzeugnisse
dieser Gegend: Hängematten. Nach dem Einkaufen zum Essen zu Pancho's,
sehr touristisch aber gut. Da noch nicht müde starteten Sandra, Ute,
Jörg und ich noch zu einer nächtlichen Stadtrundfahrt per Pferdekutsche.
Weiter gings. Wieder Richtung Meer, wo wir für ein paar Pesos fangfrischen
Fisch kauften. Dann gings nach Uxmal wo wir die Ruinen besichtigten. Neben
den Ruinen gibts auch ein Hotel mit einem Pool für alle Kunden (Kunde
= jemand der eine Cola dort bestellt). Diesen nutzten wir ausgiebig. Danach
weiter zu unserem Campground bei Santa Elena wo wir im Dunkeln unsere Zelte
aufbauten. Zu essen gab's gegrillten Fisch.
Unser eigentliches Tagesziel wäre ja eigentlich San Cristobal gewesen....
am späten Nachmittag fing auf einmal der Van an alle paar Kilometer
auszugehen... Motor aus, 15 Minuten warten, Motor an. Dadurch verloren
wir soviel Zeit, daß wir unser Nachtquartier ca. auf halber Strecke
in Ocosingo auf dem Rancho Esmeralda aufschlugen. Dies war der beste Campground
der ganzen Tour! Die Zelte standen auf einer Wiese, sanitäre Anlagen
waren erstklassig und am nächsten Tag gabs ein phantastisches Frühstück!
Abends kochten wir noch, es gab Nudeln mit Sahne-Käse-Sosse.
Dachten wir. So auf halber Strecke gingen die Probleme wieder los, schlimmer als am Tag zuvor. 500m fahren, Motor aus. Warten. Und das immer wieder. Nachdem auch der mexikanische ADAC (dort heisst das Angeles Verdes) nichts fand, luden wir schliesslich unser Gepäck ab und wollten den nächsten Bus anhalten. Nur kam kein Bus. Nach einer Stunde warten in Dunkelheit mit Gepäck auf der Straße startete Ralf noch einen Versuch, und siehe da, der Van lief und fuhr bis San Cristobal.
Zelte aufbauen, Crossroads spendierte Pizza für alle, schlafen
gehen (kalt war's nachts).
Anschließend zurück nach San Cristobal. Ralf machte sich auf die erfolgreiche Suche nach einem Mechanico, Ursache allen Übels war letztendlich ein verstopfter Benzinfilter. In San Cristobal fand ein Markt statt, einer jener Märkte auf denen man von Früchten bis hin zu lebenden Tieren alles kaufen konnte. Nachdem wir uns dort auch gesättigt hatten (das beste und billigste mexikanische Essen das ich hatte) gings zurück zum Campground, Zelte abbauen, aufladen und los.
Da uns der Rancho Esmeralda so gut gefallen hatte, verbrachten
wir eine weitere Nacht dort. Da wir diesmal angemeldet waren hatten die
Besitzer ein sehr leckeres mexikanisches Essen vorbeitet.
Danach gab es eine lange Fahrstrecke, nur unterbrochen durch eine Essenspause.
Tagesziel war die Ausgrabungsstätte von Calakmul wo wir bei Dunkelheit
auch eintrafen. Calakmul ist eine relativ neue Maya-Ausgrabungsstätte
und deswegen von Touristen-Horden noch ziemlich verschont. Es liegt mitten
im Dschungel in einem Biosphärenreservat, dorthin gelangt man über
eine 50km lange einspurige Straße (zwei Vollbremsungen waren notwendig
wegen Gegenverkehr). Dort angekommen fanden wir zunächst ein verschlossenes
Tor vor, aber auch zwei Wächter die uns großzügigerweise
(gegen Pesos, versteht sich) erlaubten schon vor der offiziellen Öffnungszeit
8:00 auf die große Pyramide zu steigen. Der Begriff "vor Sonnenaufgang"
wurde von uns sehr frei ausgelegt...
Nachdem die Sonne schließlich aufgegangen war packten wir unsere
Zelte zusammen und machten uns auf den Weg. Auf der Straße zurück
platzte uns ein Reifen was uns aber nicht lange aufhielt. Mittags ein Stop
an einer Cynote mit extrem warmem Wasser und 5m-Sprungbrett.