Fahrradtour Norddeutschland 1998
Das Team:
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Andreas Gross
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Peter Klimatschewski
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Wolfgang Tremmel
Das Material:
Samstag: Anreise mit dem Zug nach Leer
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Mit dem Nachtzug (Abfahrt in Karlsruhe 1:46) mit Umsteigen in Koeln und
Muenster nach Leer
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Ankunft 11:00 vormittags
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Zur Jugendherberge
und erstmal Gepaeck in die Ecke stellen (Anmeldung ab 17:00)
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Ab in die Stadt was essen
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Spazierengehen und Zeit rumbringen (es lebe der Sekundenschlaf)
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Anmelden in der Jugendherberge
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Nochmal in Stadt und Fischbroetchen verdruecken
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Pennen
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Aufbruch fruehmorgens
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Ankunft in Gretsiel um ca. 15:00
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Fahrstrecke etwas ueber 60km (zum eingewoehnen)
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Gepaeck in Jugendherberge
abgestellt
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Erstmal "Stadt" anschauen
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Anmelden ("Fruehstueck ist um 8:30, genau um 8:30")
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Abendessen (ganz prima Fisch!)
Montag: Schillighoern
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Fruehstueck ("genau um 8:30, und die Zimmer bis 9:00 raeumen")
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am Deich entlanggeradelt, der Wind kam nur von vorne
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Wir treffen eine Radlerin die von Bauernhof zu Bauernhof unterwegs ist.
Meine Bemerkung "Dein Gepaeck tropft" beschert uns eine halbe Flasche Multivitaminsaft.
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Ankunft in Schillig um ca.16:30
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Fahrstrecke ungefaehr 80km (bei Gegenwind)
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Jugendherberge
war voll, aber es gab noch ein Zelt (mit festem Dach). Bei dem Wetter besser
als jedes Zimmer!
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Die Dusche erinnerte an eine Kohlenzeche
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Wieder Fisch gegessen (Seeraeuberspiess). Nicht beruehmt aber nahrhaft.
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Gaehn
Dienstag: Hude
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Ziemlich mageres Fruehstueck (5 Broetchen fuer 3 Personen, auf meine Frage
wie das aufgehen solle nur ein erstaunter Blick, die Kuechenhilfe hat es
wohl nicht so mit Arithmetik)
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Wir befinden uns ab jetzt auf dem Weser-Radweg
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Heissester Tag der ganzen Tour, Wassertanken im Blumenladen
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Schleichender Platten am Tandem vorne: Wir wechseln den Schlauch und auch
gleich den Reifen.
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Oldenburg, jetzt sind's noch 20km
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Fahrstrecke ueber 100km
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Ankunft ca. 17:30
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Beste Unterkunft der ganzen Tour: Die Jugendherberge
hat im Garten Bungalows mit 2 Zimmern mit je 4 Betten errichtet.
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Abendessen im "Haus am Bahnhof": Grosse Schnitzel zu kleinen Preisen
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Erstmal neuen Schlauch und Reifen kaufen
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Gemuetliche Strecke von ca 70km
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Ab geht's nach Sueden, der Versuch nach Bremen in die Stadt reinzufahren
scheitert, wir setzen unseren Weg fort
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Jugendherberge
ist relativ voll ("Macht das was wenn in eurem Zimmer noch eine Familie
untergebracht ist?")
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Die Familie (Vater (abwesend), Sohn, Tochter) angesichts unseres Anblicks
(oder vielleicht unseres Geruchs) ziemlich sprachlos, die Tochter so verschreckt
dass sie fast aus dem Bett nimmer raus ist, aber das Zimmer hatte eine
eigene Dusche, sodass der Geruch ziemlich schnell beseitigt war.
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Essen waren wir bei dem Italiener mit den wohl gemuetlichsten Kellnern
(egal welches Getraenk: alles dauerte 15 Minuten und laenger, was aber
auf der Speisekarte sogar angedeutet war: "Wir arbeiten weil es uns Spass
macht") aber mit der bestimmt besten Pasta in Verden.
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Endlich mal wieder ein Fruehstuecksbuffet
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Nach gruendlichem Rechnen kamen wir drauf dass uns ein Tag fehlte, daraufhin
nahmen wir den Zug nach Minden
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Dort wieder aufs Rad und ab nach Hameln
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Ueberraschenderweise verlaesst der Fahrradweg kurz hinter Minden das Wesertal
und wird ohne ersichtlichen Grund ueber einen ziemlich hohen Berg geleitet.
Ob da jemand die Radler aergern wollte?
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Trotz spaetem Start immerhin eine Fahrstrecken von 60km (plus 100km mit
der Bahn)
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Die Jugendherberge
in Hameln mit der genialsten Dusche der Tour (ein Raum mit einem Loch in
der Decke fuer viel heisses Wasser).
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Essen bei "Josefs Taverne", nach zwei Slibowitz gabs noch einen vom Wirt
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Letzte Etappe im Flachland
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Da wir die Jugendherberge in Hoexter schon von einer frueheren Tour aus
kannten, verzichteten wir gleich darauf (sie liegt ganz oben auf
einem Berg), und quartierten uns in einem Hotel ein. Auch nicht viel teurer
(55DM/Nacht/Person).
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Fahrstrecke ca. 70km
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Abendessen nebenan.
Samstag: Ersen (Liebenau)
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Spitzenmaessiges Fruehtstueck!
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Ein entgegenkommender Kegelclub (oder sowas aehnliches) war ueber den Anblick
unseres Tandems so erstaunt, dass zwei Radler in den Bueschen landeten.
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Wir radeln bis Bad Carlshafen und verlassen dort das Wesertal.
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Noch ist's flach: Wir radeln im Diemeltal auf einem alten Bahndamm die
Diemel entlang.
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Nach verlassen des Diemeltals: Wir mussten schieben.
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Die Regentropfen am Nachmittag kommen zur Abkuehlung genau richtig.
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Wir beenden die Tour bei den Eltern von Andi
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Abendessen: Ganz prima Schnitzel
Sonntag: Zurueck in Karlsruhe
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Das Sportgeraet wird aufs Auto verladen und ab gehts nach Kassel zum Bahnhof
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Leider ist der Zug (wie ueblich) total ueberfuellt.
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Das Tandem bleibt da.
Wolfgang Tremmel, 28.8.1998